Oft zu zerbrechlich

Oft zu zerbrechlich, © 2017, N. Joaquín Acosta
„Oft zu zerbrechlich”
Sauce und Kohle auf Papier
35,5 x 43,1 cm
© 2017, N. Joaquín Acosta

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Sein

 

Sein – Moderne III

Das Existentialurteil ist ein »Ergebnis vergangener Erfahrungen«. Das Existentialgefühl ist »die besondere Relationsfärbung, die jeder auf den Gegenstand bezüglichen Vorstellung vermöge der vielfältigen Erwartungszusammenhänge zukommt, in welche wir dieselbe auf Grund unserer Erfahrungen einordnen müssen« (l. c. S. 276)
 

 
»indem wir einer Vorstellung das Sein zusprechen, drucken wir damit das Vorhandensein gewisser Beziehungen derselben zu unserem Empfinden und Handeln aus. Die Realität ist etwas, was zu den Vorstellungen psychologisch hinzukommt« (Einl. in d. Mor. I, 5). Das Sein ist eine Art »Localzeichen« der Vorstellung (l. c. E.. 6).

 
—Eisler, Rudolf. Wörterbuch der philosophischen Begriffe. Kapitel: S: Sein – Moderne III. (1904)

El presagio

 
Una gaviota envuelta en su capa gris se derrite en un horizonte gris en esta tarde húmeda. El sol cae suavemente, esparciendo un millón de piezas de oro en la palma del mar. Y cuando los veo desaparecer, empiezo a contemplar mi destino: ¿qué será de mí si continúo girando y girando, como una naranja en el filo de la esperanza— ese esfuerzo infructuoso?
 
 
—Acosta, N. Joaquín